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Faszination Seidenstrasse -
von Seide bis Marco Polo
 

Iran - Persien

Was hat der Iran mit der Seidenstrasse zu tun?

Eine ganze Menge. Teheran war eine wichtige Station. Und füher war der Iran Persien.

Visum

Botschaft der Islamischen Republik Iran, Podbielskiallee 65-67, 14195 Berlin, Tel. 030/84 35 30, Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr; telefonsich: 14-15.30 Uhr Botschaft: www.iranembassy.de
Die Bearbeitungszeit für ein Visum beträgt etwa zwei Wochen. Die Gebühren belaufen sich auf 60 Euro. Bei Visa für zweimalige Einreise oder mehrfache Einreise erhöhen sich die Gebühren auf 70 oder 90 Euro. Von der Möglichkeit, ein Visum am Flughafen zu beantragen, wird vom Auswärtige Amt abgeraten. Einreisebedingungen für deutsche Staatsbürger können sich immer kurzfristig ändern.

Wird das Visum am Flughäfen beantragt, so gilt es sieben Tage. Es wird auch der Nachweis einer Krankenversicherung verlangt. Probleme kann man bekommen, wenn man einen israelischen Einreisestempel im Pass hat.

Reisen im Iran

Der Flug von Deutschland nach Teheran dauert etwa fünf Stunden. Mit der Bahn kann man von Istanbul aus anreisen.
Der Iran verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur. So kann man gut auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen. Man kann sich aber auch unproblematisch einen Mietwagen ausleihen.
Wichtig ist, dass man sich an landestypische Bräuche hält, dabei insbesondere auf seine Kleidung und auf das Fotografieren achtet. Beste Reisezeit sind das Frühjahr oder der Herbst.
Für die Unterkunft kann man auf preiswerte Hotels zurückgreifen. Ebenso unproblematisch ist aber auch das Zelten auf einem Campingplatz.

Die Seidenstrasse im Iran - touristisch

Von Aschgabat in Turkmenistan zum Iran sind es lediglich 30 Kilometer. Hier macht das Reisen wenig Probleme, denn es gibt eine gute Infrastruktur, die aus Bus- und Zuglinien sowie Flugverbindungen besteht. Eine frühzeigige Reservierung ist obligatorisch. Der Grenzübergang liegt zwischen Gaudan und Bajgiran. Von dort nimmt man den Bus nach Mesched. Dort befindet sich das größte iranische Heiligtum der Schiiten. Millionen Gläubige pilgern hierhin. Stationen der Seidenstrasse sind nun Neyshabur, Sharud und Semnan. Will man diese überspringen, fliegt man von Meschhed direkt nach Teheran.
Teheran ist die Hauptstadt des Iran. 14 Millionen Einwohner leben heute dort. Im Süden der Stadt liegen die Armenviertel, im Norden liegt das Nobelviertel mit dem Boulevard Vali-ye-Asr. Das Immam-Chomeini-Mausoleum ist eines der heiligsten Orte des Landes. Das Grabmal wird von vier Türmen eingerahmt. Im Zentrum befindet sich ein Kuppelbau. Der Sarg des Revolutionsführers is in eime gläsernen Schrein aufgebettet. Dorthin, wie überall hin in Teheran, gelangt man am besten mit dem Taxi. Das ist unproblematisch, wenn man sich das Ziel auf arabisch aufschreiben hat lassen. Der Fahrpreis sollte vor der Fahrt ausgehandelt werden. Will man etwa vom Zentrum in den Norden der Stadt, so zahlt man um die 5 Euro. Die Landeswährung ist der Rial. Man kann auch mit der U-Bahn fahren, allerdings funtkioniert das meist nur, wenn man zumindestens etwas Persisch sprechen kann. Zum Imam-Chemeini-Mausoleum führt die Metro-Linie Nr. 1. Dort ist die Endhaltestelle. Eine Sehenswürdigkeit ist auch der Sa'd-Abad-Palast, die ehemalige Sommerresidenz des Schahs von Persien. Auch das Kronjuwelenmuseum gegenüber der Deutschen Botschaft kann besichtigt werden. Nicht versäumen sollte man einen Besuch des Freitagsgebets auf dem Campus der Teheraner Universität. Beginn ist 11.00 Uhr. Zum Bezahlen benötigt man die Landeswährung, die man in Wechselstuben tauschen kann, ab besten gegen Euros. Kreditkarten haben keine Akzeptanz.

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