Turkmenistan
Land der Seidenstrasse
Turkmenistan ist eines der heutigen Länder, durch die die Seidenstrasse führte.
Die Einreise nach Turkmenistan verlangt einen Reisepass und ein Visum sowie eine Einladung. Einige Reisebüros bieten eine solche an. Es gibt Gebiete in Turkmenistan, die man nur mit einer Sondergenehmigung bereisen kann. Will man länger als drei Monate bleiben, so muss man einen HIV-Test absolvieren.
Mit dem Flugzeug erreicht man Turkmenistan, d.h. die Hauptstadt Aschgabat, über Istanbul, Moskau oder London.
Im Land muss man sich innerhalb drei Tagen bei den örtlichen Behörden registrieren, und zwar persönlich. Man sollte Reisebelege aufbewahren, also Flugticket und Hotelrechnung, da dies u.U. von der Behörde verlangt wird. Fortbewegungsmöglichkeiten sind Busse und Bahnen. Will man mit dem Taxi fahren, sollte der Preis unbedingt vorher ausgehandelt werden. Zu beachten ist, dass man öffentliche Einrichtungen nicht fotografieren darf.
Die Suche nach einer Unterkunft kann ein Problem werden, wenn man nach westlichem Standard sucht, da der Tourismus noch nicht sehr ausgebaut ist.
Die besten Reisezeiten sind das Frühjahr und der Herbst.
Als Tourist auf der Seidenstrasse in Turkmenistan
Von Usbekistan führt die Seidenstrasse nach Turkmenistan. Turkmenistan ist von seiner Fläche her um etwa 1/3 größer als Deutschland. Es hat 5 Millionen Einwohner. Der Reichtum des Landes liegt in seinen Gasreserven unter den Wüsten und Steppen des Landes. So sind auch Gas, Strom, Wasser sowie Salz für die Bewohner Turkmenistan umsonst. Staatsoberhaupt und Regierungschef ist Gurbanguly Berdimuhamedow, der langjährige Zahnarzt des ehemaligen Diktators Saparmurat Nijasow. Das Land öffnet sich nur langsam dem Ausland. Lange Zeit durften selbst die Bewohner nicht frei reisen. Die Hauptstadt Turkmenistans ist Aschgabat. Weitere Stationen der Seidenstrasse in diesem Land sind Merw und Meschhed. In Turkmenistan dürfen sich Individualreisende nur mit einem staatlichen Reiseleiter fortbewegen. Er kostet pro Tag etwa 40 Euro.Die von Touristen zu erledigenden Formalitäten sind komplex, deshalb ist es empfehlenswert, diese von einem spezialisierten Reisebüro erledigen zu lassen. Diese organisieren Guide, Transfers und Hotels schon vorab.
Die Einreise nach Turkmenistan erfolgt von Farab, das etwa 130 Kilometer südwestlich von Buchara liegt. Von dort reist man mit dem Taxi nach Turkmenabat und danach nach Mary in der Karkum-Wüste. Von dort aus kann man die Ruinen von Merw besuchen. Sie gehören als eine der bedeutensten archäologischen Stätten Zentralasiens zum UNESCO Weltkulturerbe. Danach kommt man nach Aschgabat. Die historische Stadt wurde 1948 durch ein Erdbeben vollig zerstört. Heute wird ihr Gesicht von sowjetischer Monumentalarchitektur geprägt. Außerdem durch den Personenkult des verstorbenen Präsidenten Saparmurat Nijasow. Zwischen Aschgabat und Köneürgenc liet der brennende Gas-Krater Darvaza, mitten in der Karakum-Wüste. In Köneürgenc findet man zudem eines der höchsten Minarette des Islam und bei Gonur in der Wüste Karakum liegt eine der größten arächaologischen Ausgrabungsstätte. In Aschgabat selbst sollte man den Tolkuschka-Basar besuchen. Dort will gefeilscht werden. |
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